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Stadtmarketing
Entstehung
Im November 1995 hat der Rat einstimmig beschlossen, die Gesellschaft für Konsum und Forschung ( GfK) zu beauftragen ein Stadtmarketingkonzept für die Stadt Borken zu erstellen.
Nachdem im Jahre 1996 ein Workshop zum Stadt- und Standortmarketing unter der Begleitung der GfK-Marktforschung stattgefunden hat, indem eine Vielzahl von Zielen für das Borkener Stadtmarketing definiert wurde, wurden in der Folgezeit Arbeitsgruppen für verschiedene Handlungsfelder gebildet, in denen konkrete Handlungsempfehlungen ausgearbeitet wurden.
Mit der Entwicklung dieses Maßnahmenkataloges war die Arbeit der Projektgruppen zunächst abgeschlossen, so dass es in der Folgezeit darum ging, die vorhandenen Handlungsempfehlungen auch umzusetzen.
Die Umsetzung lag z.T. in der Hand der Stadtverwaltung, aber auch in der Hand des Werbekreises oder des Unternehmensverbandes aiw.
Für die Koordinierung der Aktivitäten in dieser Phase, aber auch für die Fortsetzung der Projektarbeit, hatte sich der "Arbeitskreis Stadtmarketing" gebildet, dem Vertreter aller wesentlichen Akteure (Stadt Borken, Werbekreis Borken, aiw, Werbegemeinschaft Vennehof) angehörten.
Diese "Arbeitsgruppe Stadtmarketing" verstand sich als Ideengeber für die Entwicklung der Stadt in den Themenbereichen Einzelhandel/Marktplatz/Tourismus, Kultur und Sport, Stadtplanung, Industrie- und Gewerbe.
Als Beispiele für eine erfolgreiche Umsetzung zu den Themenbereichen
- Wirtschaftsförderung/Stadtwerbung
- Kultur/Fremdenverkehr
- Handel/Verkehr
können genannt werden:
Zu 1. Erweiterung des Stadtbusverkehrs, kurzfristige Planung und Ausbau des Wohnbauflächenangebotes in Borken-West (Hovesath), neues Logo.
Zu 2. Anschaffung eines Großpavillons für Open-Air-Veranstaltungen auf dem Marktplatz, Installierung der Artline, Erstellung einer Skater-Bahn, Einführung des Weihnachtsmarktes und des Stadtfestes, Umbau des Marktplatzes
Zu 3. Erweiterung des Parkplatzangebotes, Ausbau des Radwegenetzes und Angebot geführter Radtouren.
Nach der Überarbeitung und Weiterentwicklung des Leitbildes für das Stadtmarketing Borken zählten zu den aktuellen Themen des Arbeitskreises: Die Ladenleerstände, Problem Immobilien, Nutzungskonzepte, Außenbewirtschaftung durch die Gastronomie, Parkraumbewirtschaftung, Warenpräsentation und Beratungsqualität, Attraktivitätssteigerung Marktplatz, Verbesserung der Kram-, Obst- und Gemüsemärkte, Westfalenmarkt, Veranstaltungen in der Innenstadt, Anbindung des neuen Kuhm-Centers, Stadtentwicklungsplanung im Bereich Wilbecke, Kuhm, Mühlenstraße und Marienstraße.
Ab Mitte 2004 wurde im "Arbeitskreis Stadtmarketing" verstärkt die Frage diskutiert, ob durch eine straffere Organisationsstruktur des Borkener Marketings weitere Impulse für dieses Aufgabenfeld erzeugt werden könnten.
Dem Arbeitskreis wurden als Alternativen eine GmbH-Lösung und eine Vereinslösung gegenüber gestellt. Im Ergebnis gaben die Arbeitskreismitglieder dabei einer Vereinslösung den Vorzug, vor allem, weil Sie gegenüber der GmbH-Lösung im Handling wesentlich einfacher ist.
Am 22. April 2004 wurde der Verein "Borken Marketing e.V." gegründet. Die Geschäftsstelle des Vereins wurde in der städtischen Abteilung "Stadtmarketing, Touristik und Stadthalle" installiert.

